Zahnrettungsbox SOS Zahnbox

box_product_zahnboxZwei Drittel sind gespielt. Das dritte Drittel ist 15 Minuten alt. In einem spannungsgeladenen Spiel steht es 2:2 und es sind noch 5 Minuten zu spielen. Während auf den Rängen die Stimmung am Sidepunkt angekommen ist, geht es unten auf dem Eis hoch und runter. Keine der beiden Mannschaften möchte sich mit dem Unentschieden zufrieden geben. Schließlich geht es um mehr als um den Sieg, es geht um’s Prestige – wie immer in diesem hitzigen Derby. Während die Uhr unaufhörlich weiter tickt und der Minutenzeiger seine Kreise zieht, passiert es. Der bereits zweifache Torschütze für seine Mannschaft schnappt sich erst ein Herz und dann den Puck. Die Kuven fliegen förmlich über’s Eis. Den Hockeyschläger voran wird der Puck auf der Außenbahn in die gegnerische Hälfte getrieben. Und gerade als der Spieler nach innen auf das Tor ziehen will – rums – das hat gesessen. Nach einem Bodycheck der heftigeren Art kracht der Spieler, der eben noch auf dem Weg zum vorentscheidenten 3:2 war, mit dem Gesicht voraus auf die Bande und dann auf das Eis. Eishockeyspieler sind das gewohnt und so steht er auch gleich wieder auf seinen Kuven. Nur etwas bleibt auf dem Eis liegen – sein Schneidezahn, der die Kollision mit der Bande nicht schadlos überstanden hat.

Es gibt noch eine Rettung

Der erste Gedanke gilt in diesem Fall dem Besuch beim Zahnarzt und einem Implantat, dass man sich an Stelle des ausgeschlagenen Zahnes setzen lassen muss. Doch das muss nicht sein! Ein ausgeschlagener Zahn kann unter bestimmten Voraussetzungen vom Zahnarzt wieder zurückgepflanzt und geschient werden. Der Zahn kann dann wieder normal mit dem Kiefer verwachsen. Doch was muss man tun, damit man den eigenen Zahn retten und sich kein teures Implantat setzen lassen muss?
Grundsätzlich gilt:

  • Die Wurzeloberfläche darf nicht austrocknen
  • Der Zahn muss sofort feucht gehalten werden
  • Die Wurzeloberfläche darf nicht berührt werden
  • Die Wurzeloberfläche darf nicht desinfiziert werden

Auf der Wurzelhaut eines ausgeschlagenen Zahnes befinden sich hochempfindliche Zellen, die an der Luft innerhalb weniger Minuten bereits erheblichen Schaden erleiden. Eine Möglichkeit den Zahn vor dem Austrocknen zu schützen ist, den Zahn in steriler H-Milch einzulegen bzw. ihn in eine Kunststofffolie (z.b. Gefrierbeutel) einzuschlagen. Völlig ungeeignet dafür ist übrigens, den Zahn in Wasser oder in eigenem Speichel einzulegen. Am besten funktioniert das Ganze mit einer sogenannten Zahnrettungsbox. Die Zahnrettungsbox enthält ein spezielles Zellnährmedium, wie es zum Beispiel auch beim Organtransport eingesetzt wird. Also gilt:

  • Den Zahn innerhalb von 30 Minuten in das Nährmedium der Zahnrettungsbox umlagern
  • Den ausgeschlagenen Zahn nur an der Zahnkrone – nicht an der Zahnwurzel anfassen
  • Nicht säubern oder desinfizieren
  • Bei starker Blutung Mull oder sauberes, fusselfreies Textilstück aufdrücken, äußerlich kühlen
  • Schnellstmöglich einen Zahnarzt oder eine Zahnklinik aufsuchen
  • Den Zahn vor Wiedereinpflanzen mindestens 30 Minuten in dem Nährmedium der Zahnrettungsbox aufbewahren

Wissenschaftliche Untersuchungen an der Universität Gießen haben ergeben, daß die Zellen im Zahnhaltegewebe von Zähnen, die im Medium der Zahnrettungsbox gelagert wurden, in diesem Medium mindestens 24 – 48 Stunden bei Zimmertemperatur überleben. Trotzdem soll sofort ein Zahnarzt aufgesucht werden, wenn ein Zahn ausgeschlagen ist.

Was passiert nach dem Zurückpflanzen?

In der Wurzelhaut des Zahnes befinden sich spezielle Zellen, die über die Fasern eine Wiederanhaftung des Zahnes in den normalen Zahnhalteapparat ermöglichen. Ist der Zahn also richtig gerettet worden, wächst er einfach wieder in das Kiefergelenk ein und funktioniert danach, wie vorher auch.
Wurde der Zahn nicht richtig gerettet und die Zellen in der Wurzelhaut somit beschädigt, wird der Zahn nicht mehr richtig in seinem Knochenfach verankert. In diesem Fall wird der wieder eingesetzte Zahn vom Körper als etwas fremdes angesehen.

Fazit

Wer sich im Falle eines Zahnverlustes das teure Implantat sparen will, der sollte sich auf jeden Fall eine solche Zahnrettungsbox in’s Auto, in den Rucksack oder in die Handtasche packen. Die Kosten von rund 10 EUR sind gut investiert und kein Vergleich zu den Kosten, die ein Implantat mit sich bringt. Aber selbst wenn man eine Zahnrettungsbox hat, kann es natürlich passieren, dass man um ein Implantat nicht herum kommt. Zum Beispiel wenn man den Zahn einfach nicht wieder finden kann. Wohl dem, der dann eine gute Zahnzusatzversicherung hat, um die Kosten für das Implantat fast gänzlich abfangen zu können. Bei uns jedenfalls bekommen Sie eine passende Zahnzusatzversicherung. Lassen Sie sich von unseren Experten ein kostenloses und unverbindliches Angebot erstellen.

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