Pflege und die Last der Angehörigen

Liebe Leser, wir beschäftigen uns heute mit dem Thema Pflege und die Last der Angehörigen. In Deutschland ist es noch immer so, dass die Pflegebedürftigen von nahen Angehörigen und Familienmitgliedern gepflegt werden. Einer Studie zu Folge werden rund 70% aller Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt. Was dies für die pflegenden Angehörigen bedeutet versuchen wir Ihnen hier ein Stück näher zu bringen. In Deutschland ist jeder dritte Pflegende selbst noch beruflich eingespannt, was bedeutet, dass er seine reine Erwerbsfähigkeit zu Gunsten der zu pflegenden Person einschränkt. Manche sind auch gar nicht mehr erwerbstätig, um die Angehörigen zu pflegen. Lediglich rund 10% lassen sich von professionellen Diensten helfen, 90% übernehmen die Pflege selbst.

Wenn man sich betrachtet, welche Umstände oder Erschwernisse gekoppelt mit finanzieller Belastung Verwandte für die Pflege aufbringen, dann ist das schon sehr beachtlich. Oftmals spricht man von einem wöchentlichen Zeit- und Pflegeaufwand von 60 Stunden und mehr. Dies hat zur Folge, dass der eigene Beruf und die Verfügbarkeit für die eigene Arbeit dadurch redzuziert wird. Manche jedoch stemmen die Pflege noch vor der eigenen und nach der eigenen Arbeit. Wer auf Arbeitszeit verzichtet, der verzichtet auf Teile des monatlichen Einkommens sowohl als auch gekürzte Rentenleistungen. Die Aufbringung der körperlichen und geistigen kräfte ist noch gar nicht berücksichtigt. Viele der pflegenden Personen werden selbst pflegebedürftig, da oftmals ein schleichender Ermüdungsprozeß einhergeht.

Klar kann man sich bis zu sechs Monate vom Arbeitgeber für die Pflege eines Angehörigen freistellen lassen, nur geschieht dies untentgeltlich. Was also bedeutet, dass die Pflege durch Angehörige ein enormer Aufwand an Zeit und Geld fordert. In der Regel sind die Ehefrauen oder Töchter die leidtragenden Figuren bei der Pflege. Sie reduzieren in der Regel ihre Arbeitszeit um für die Familienangehörigen da zu sein. Schlussendlich fallen neben dem Zeitaufwand also finanzielle Aufwendungen für Fahrtkosten und Aufwandsentschädigungen von Helfern an. Hinzu kommen Zuzahlungen bei der Tagespflege, oder für Medikamente und Hilfsmittel, aber auch für Essensbringdienste. Einer Studie zufolge, fallen dadurch monatlich ca. 360,00 € an zusätzlichen Ausgaben an, die nicht durch die Sachleistungen der Pflegepflichtversicherung getragen werden.

Altenpflege ist in der Regel Frauensache. Manche Bedürftige bekommen ein sogenanntes Pflegegeld, welches aber nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten kompensieren kann. Darüber hinaus verzichteten die Bezieher auf höher finanzierte Sachleistungen der Pflegeversicherung, etwa für den Einsatz eines Pflegedienstes. Die Studie bestätigt auch, dass in der Regel die Frauen für die Altenpflege aufkommen. Etwa jeder dritte Pflegende ist ein Mann. Oft spricht man auch über die Pflegerinnen aus dem osteuropäischen Ausland, diese können sich aber in der Regel nur wohlhabende Menschen leisten. Denn diese Damen leben in der Regel mit den zu pflegenden Personen in einem Haus, so dass Sie immer da sind.

Grundsätzlich ist in der Politik zu klären, ob die Pflege eine Gesellschaftspolitische oder private Aufgabe ist. Jeder wünscht sich so lang wie möglich in den eigenen vier Wänden gepflegt zu werden. Zum einen sind sie im vertrauten Umfeld und zum anderen erscheint es vielen wesentlich günstiger als in einem Pflegeheim. Auf der anderen Seite wünscht man sich aber auch eine bezahlbare professionelle Pflege zu Hause, die von einem Pflegedienst getragen und übernommen wird. Da aber in der Pflege noch immer zu wenig bezahlt wird, mangelt es an gut ausgebildeten Pflegefachkräften, die diese Arbeit gern übernehmen. Die Gesellschaft befindet sich hier noch immer auf Neuland und all die Anforderungen die gestellt werden, können derzeit noch nicht wirklich ausreichend bedient werden. Die Pflege müsste so gestaltet sein, dass Sie sich ständig an neue Heurausforderungen anpasst und weiterentwickelt, aber auch finanzierbar bleibt. Ziel muss es sein, dass sich Pflege jeder leisten kann und die Angehörigen selbst erwerbsfähig bleiben. Die Pflege sollte auch bei schwersten Fällen durch eine umfassende Versorgung garantiert sein.

Fazit, wenn die Pflege durch Angehörige gesichert werden muss, dann leidet letztendlich auch die Volkswirtschaft darunter. Pflege sollte von geschulten professionellen Pflegern ausgeführt werden, damit es keine Engpässe mehr in der Versorgung gibt.
Um sich eine professionelle Pflege leisten zu können, sollte man sich mit dem Gedanken einer privaten Plfegezusatzversicherung beschäftigen. Hier kann man nach seinen eigenen individuellen Vorstellungen passende Produkte finden. Wenn Sie sich nun mit dem Thema der Absicherung näher beschäftigen möchten, dann schauen Sie bei uns vorbei, wir beraten Sie gern. Klicken Sie einfach auf den Banner und fordern Sie Ihr persönliches Angebot noch heute an.

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