Die Berufsgruppen in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Man in wheelchair working as an architectWer in Deutschland lebt und arbeitet möchte sich auch was leisten können. Man baut sich so einiges im Laufe der Zeit auf und genießt das Leben in vollen Zügen. Was aber, wenn man auf einmal nicht mehr arbeiten kann und Berufsunfähig wird? Hier platzen dann viele Träume und Existenzen und das bis dato erreichte bricht wie ein Kartenhaus zusammen und man steht nicht nur beruflich sondern auch privat vor einem Scherbenhaufen. Viele glauben leider heute noch immer nicht, dass es sie selbst erwischen kann. Das ist ein Trugschluss, es werden mehr Erwerbsunfähig als wir tatsächlich glauben. Dies kann durch Krankheit, Unfall, psychischen Erkrankungen aber auch nur durch Kräfteverschleiss geschehen. Das muss aber nicht sein, man kann sich in Deutschland wie in allen Bereichen auch hierfür absichern. Seit den 90er Jahren gibt es in Deutschland die sogenannte Berufsunfähigkeitsversicherung, die immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. So kann sich jeder in seinem gewählten Beruf gegen den Verlust seiner Arbeitskraft versichern. Der deutsche Versicherungsmarkt hat hierfür eine Vielzahl von Absicherungs Optionen. Es gibt die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung, oder auch selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung genannt. Diese Version sichert auf reiner Risikobasis ab und ist mit nichts anderem kombiniert, hier wird dem ursprünglichen Beitrag die Überschussbeteiligung sofort verrechnet. Dann gibt es die Fondsgebundene Berufsunfähigkeitsversicherung. Hier ist der Beitrag etwas höher, jedoch wird der Überschuss in Investment Fonds angelegt, so dass am Ende der Laufzeit eine Summe X an den Versicherten ausbezahlt werden kann. Dann kann man auch noch die Berufsunfähigkeitsversicherung in eine Renten- oder Lebensversicherung einbauen. Diese Version wird aber nicht empfohlen, da die Rendite der Altersvorsorge hierdurch stak geschmälert wird. Risikoabsicherung und Kapitalbildung sollten immer voneinander getrennt betrachtet werden.

Doch trotz der Vielfalt an Produkten und Gesellschaften, gibt es erhebliche Unterschiede in der Versicherbarkeit und in der Länge der Laufzeit. So können bestimmte Berufsgruppen wie Polizisten und Wachleuten sich nur bis zum Endalter 55 absichern. Handwerklich und körperlich Arbeitende können oft nur bis zum Endalter 60 oder 62 einen Versicherungsschutz beantragen, hierzu gehören unter anderem Dachdecker, Kraftfahrer oder Raumpfleger. Für manche Berufsgruppen, die sich zwar gegen Berufsgruppen versichern können, macht jedoch eine Berufsunfähigkeitsversicherung allein keinen Sinn, da sie oft nicht so eingeschränkt sind, dass sie Anspruch auf Leistung haben. Hierzu im Verlauf aber noch näheres.

Das Problem ist leider auch, dass nicht jeder Versicherer zu jeder Berufsgruppe passt. Man muss hier wirklich genau vergleichen und sollte sich mit einem unabhänigigen Berater zusammen setzen. Es ist wichtig alle Gesellschaften bei jeder Berufsgruppe zu vergleichen. Die Unterschiede könnten nicht größer sein. Vergleichen lohnt sich also für die Absicherung in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Manche Versicherer bieten quasi Ablehnungsangebote für nicht gewünschte Berufsrisiken. Die Prämien stehen in keinem Verhältnis der entgegengebrachten Leistung. So kann es sein, dass eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 € beim einen Anbieter 141 € und beim anderen lediglich 39 € Zahlbeitrag kostet. Ob wir nun über Produkte von dem einen oder anderen deutschen Anbieter sprechen, macht hier erstmal nichts aus. Wir haben 37 Anbieter in Deutschland mit über 100 Produkten. Man muss wirklich jeden Beruf einzeln rechnen. Aus diesem Grund sparen wir uns heute hier eine Tabelle.

Auch ist es wichtig, dass man bei Antragsstellung genauestens darauf achtet, dass man alle Vorerkrankungen und/oder Gebrechen angibt. Denn tritt nach einer Zeit der Leistungsfall ein, wird der Versicherer prüfen, ob bei Antragstellung alle Angaben richtig gemacht wurden. Sollten hier verschwiegende Gebrechen auftauchen und diese in Verbindung mit der nun anstehenden Berufsunfähigkeit sein, kann der Anbieter die abgesicherte Berufsunfähigkeitsrente verweigern und vom Vertrag zurücktreten. Alles Dinge die in der Vergangenheit leider schon viel zu oft geschehen sind. Gerade bei körperlichen Tätigkeiten, wie zum Beispiel in den Berufen von Krankenpflegern, Handwerkern, Kraftfahrern und anderen nicht geistig arbeitenden Menschen. Hier wird oft im Leistungsfall genau geschaut, ob Vorschädigungen wie Rückenprobleme, Bandscheibenschädigungen etc. bereits vor Vertragsabschluss in Behandlung waren.

iStock_000008976138SmallAuch ist es schwierig eine klare Berufsunfähigkeit in einem akademischen Beruf oder als Geschäftsführer darstellen zu können. Es stellt sich die Frage wann ist diese Person berufsunfähig. Die heutige Medizin ist soweit fortgeschritten, dass Menschen die früher nach einem Herzinfakt definitiv nicht mehr arbeiten konnten, heute nach einer gewissen Zeit der Reha wieder ins Berufsleben einsteigen. Ferner ist auch das Thema Krebs in gewissen Formen kein Grund mehr. Viele Arten von Krebs die heute oft behandelbar sind, haben früher zur Berufsunfähigkeit geführt, heute ist nach längerer Behandlungszeit eine Rückkehr in den Beruf jedoch möglich, zwar nicht mehr mit der vollen Leistungsfähigkeit, aber man kann in seinem Beruf weiter machen. Hier greift dann eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur bedingt oder gar nicht. Hat die Versicherung gegriffen, so ist sie bei Wiedereintritt in das Berufsleben beendet. Denn nach dem Ende der Arbeitsunfähkeit endet der Versicherungsschutz. Da man aber nicht mehr richtig arbeiten kann, hat man in den meisten Fällen damit zu rechnen, dass das ursprüngliche Einkommen nicht mehr bezahlt wird.

Aus diesem Grund sollte man sich nicht nur gegen Berufsunfähigkeit versichern. Sondern man sollte gerade in Berufen mit geistiger Arbeit eine Kombination aus verschiedenen Absicherungen treffen. So sollte man sich neben der Berufsunfähigkeit auch über „schwere Krankheiten“ und „Grundfähigkeit“ machen. Bei diesen beiden Absicherungsmöglichkeiten steht eine klare Leistungszusage zu Buche. Während bei der schwere Krankheiten Versicherung eine einmalige vereinbarte Leistung im Schadensfall bezahlt wird, gibt es bei der Grundfähigkeitsrente eine monatliche Zahlung. Oft ist diese Art der Versicherung in vielen Berufsgruppen die sinnvolle Alternative zur oft zu teuren Berufsunfähigkeitsversicherung.

Sie sehen also, dass es enorme Unterschiede gibt. Setzen Sie sich also rechtzeitig mit einem unabhängigen Berater zusammen, der ihnen alle Möglichkeiten aufzeigen kann und nach ihrem Bedarf vergleicht. Abgeschlossen ist oft schnell was, nur muss es zu ihnen und ihrer Tätigkeit passen. Wollen Sie sich gegen diese Risiken absichern lassen, dann fordern sie unter unten angefügtem Link ein Angebot an.

http://www.inovexx.de/versicherungen/berufsunfaehigkeitsversicherung/vergleich/

 

 

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