Amalgam die umstrittene Zahnfüllung

3d rendered illustration of an amalgam fillingLiebe Leser, heute nehmen wir uns dem Thema Zahnfüllungen aus Amalgam an. Hierzu gibt es unterschiedlichste Meinungen über die Verträglichkeit oder aber auch die Schädlichkeit und die Auswirkung auf den Oranismus. Für viele ist Amalgam heute noch das praktischste und günstigste Material um einen defekten Zahn wieder zu füllen. Andere Stimmen hingegen fordern ein Verbot dieser Lösung der Zahnreparatur. Eigens hierzu beschäftigte sich eine europäische Kommission über die Gefährdung dieses Zahnfüllstoffes. Sie kamen jedoch zu der Erkenntis, dass es nur gering gefährdend sein soll. Jedem ist bewusst, dass Quecksilber ein hochgiftige Substanz ist und tunlichst gemieden werden sollte. Amalgam der beliebte Zahnfüllstoff besteht zur Hälfte aus diesem Schwermetall. Dennoch wird Amalgam seit Jahrhunderten und noch heute zur Zahnsanierung eingesetzt. Eine paar Länder im europäischen Norden, wie Dänemark, Schweden und Norwegen, haben hier reagiert und den Einsatz stark reduziert. Deutschland hatte darüber auch nachgedacht, doch nach der veröffentlichten Studie vom 10.März 2014, wurde das Verbot zu den Akten gelegt.

Warum wird Amalgam so gern und häufig von Krankenkassen vorgeschrieben und von Zahnärzten verwendet? Die Antwort ist simpel und einfach, es ist die günstigste Variante, um einen defekten Zahn zu sanieren. Möchte er andere Materialien verwenden, muss er in die eigene Tasche greifen und dies selbst bezahlen.

Studien belegen, dass Menschen mit vielen Amalgamfüllungen eine viel höhere Belastung durch Quecksilber haben als Personen mit geringen Füllungen. Es belastet nicht nur das Gehirn, sondern auch Schilddrüsen und Nieren um nur einige Organe zu nennen. Auch gibt es Personen, die stark unter dem Einfluss von Amalgamfüllungen leiden. Dies kann vereinzelt zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. So sollen Schwangere und Personen mit Nierenfunktionsstörungen überhaupt kein Amalgam in den Mund bekommen. Dies zeigt klar auf, dass es schädlich ist.

Jedoch muss man auch berücksichtigen, dass fehlerhafte Füllungen ob mit Amalgam, Kunststoff oder anderen Füllstoffen auch zu Erkrankungen führen können. So kann es bei schlechter Verarbeitung zu Verspannungen, Müdigkeit, Tinnitus oder auch Schlafstörungen kommen. Wie man es dreht oder wendet, es gibt immer ein Für und ein Wider bei Amalgamfüllungen und bei Kunststofffüllungen. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was er sich und seiner Gesundheit antun möchte.

Amalgam hat auch kleine Vorteile, so bietet es gegenüber Keramik- oder auch Kunststofffüllungen die Hemmung von Bakterien oder auch von Karies. Dies ist jedoch nur dann ein Vorteil, wenn unter der Füllung noch Kariesreste vorhanden sind. Im Verhältnis zu den Gefahren ein minimaler Vorteil.

UV Lampe im EinsatzWer also seine Amalgamfüllungen langfrisitig aus dem Munde verbannen möchte, zahlt dies entweder selbst oder hat eine Zahnzusatzversicherung die diese Leistung mit übernimmt. Sollten Ihnen ein Allergologe bestätigen, dass Sie eine Amalgamunverträglichkeit haben, dann übernimmt natürlich die gesetzliche Kasse hier eine Sanierung. Früher oder später werden sicherlich aus ökologischen Gründen keine Amalgamfüllungen mehr verwendet werden. Der Trend geht mehr und mehr zu Kunststofffüllungen und zu hochwertigen Inlays.

Wer auf der ganz sicheren Seite sein möchte, der sollte sich nicht mit dem Thema Amalgam im Mund beschäftigen, sondern sollte mittels einer guten Zahnzusatzversicherung die hochwertigen Inlays machen lassen oder auch die immer besser werdenden Kunststofffüllungen verwenden. Unsere Zähne sind mit das wichtigste Gut was wir haben. Sie müssen ein lebenlang halten und sollten daher gepflegt und restauriert werden. Eine Zahnzusatzversicherung zahlt sich immer im Laufe der Zeit aus. Schauen Sie bei uns vorbei und wir werden gemeinsam den Anbieter finden, der zu Ihren Vorstellungen passt.

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